Förderverein

Um die vielfältigen Aufgaben der Diakoniestation Biedenkopf finanziell zu unterstützen, wurde der KRANKENPFLEGEFÖRDERVEREIN Oberes Lahntal - Oberes Edertal gegründet. Er leistet damit einen direkten Beitrag zur Alten-, Kranken- und Behindertenhilfe, die letztendlich uns allen wieder zugute kommt.

 

Vorstand des Krankenpflegefördervereins
 

Dekan i.R. Edgar Weigel Vorsitzender
   
Günter Funk Rechner
Michael Vogt Schriftführer
Ruth Kastner Beisitzer
Harald Gran Beisitzer

Ansprechpartner
Günter Funk
Lindenstraße 5a, 35216 Biedenkopf
Tel.: 06461 55 23
E-Mail: undefined Funk.Guenter@t-online.de

Der Verein ist durch das Finanzamt als gemeinnützige, mildtätige, kirchliche  Einrichtung anerkannt. Daher sind Beiträge und Spenden steuerbegünstigt.

Der Mitgliedsbeitrag ist variabel und wird halbjährlich oder jährlich fällig. Freiwillige einmalige Spenden sind selbstverständlich herzlich willkommen!
Natürlich können Sie Ihren Beitrag auch bequem abbuchen lassen.

Möchten Sie gleich online Mitglied werden?
Hier finden Sie unsere undefined Beitrittserklärung!

Beitrags- und Spendenkonten:

Sparkasse Marburg-Biedenkopf:

Konto Nr. IBAN: DE15533500001150096010 

 BIC: HELADEFE1MAR   

 

V + R Bank Biedenkopf-Gladenbach:

Konto Nr. IBAN:  DE53517624340007378904   

BIC:  GENODE51BIK 

 

Sparkasse Battenberg:

Konto Nr. IBAN:  DE72517522670000015768 

BIC:  HELADEF1BAT

 

Frankenberger Bank:

Konto Nr. IBAN:   DE36520695190001122282  

BIC:  GENODEF1FBK 

Struktur im Wandel der Zeit

Erinnern Sie sich noch?

Denke ich an meine Kindheit zurück und daran, wie das damals war mit der Krankenversorgung in unserem Ort, sehe ich das Bild von Schwester Hilde vor mir.
Ich erinnere mich, Schwester Hilde war Diakonisse, sie sah immer gleich alt aus , all die Jahre an die ich mich erinnern kann. Sie war klein, hatte graue Haare, war immer gleichbleibend freundlich und strahlte eine innere Fröhlichkeit aus. Sie begegnete mir meistens zu Fuß im Dorf, später fuhr sie einen kleinen roten Fiat. Schwester Hilde fiel überall wo sie hinkam durch ihre Diakonissentracht auf. Sie gehörte zu einer der wichtigsten Personen, neben dem Pfarrer und dem Arzt im Dorf, jeder kannte sie und jeder grüßte sie respektvoll.

Wenn uns als Kind etwas fehlte, ob Masern, Mumps oder ein aufgeschlagenes Knie - der erste Weg ging immer zu Schwester Hilde. Sie war zu jeder Tageszeit und manches Mal auch zur Nachtzeit auf den Beinen um ihre Kranken zu versorgen.
Außerdem war sie regelmäßig bei gemeindlichen Veranstaltungen zu finden.

Als sie in ihren wohl verdienten Ruhestand ging, kam eine junge Gemeindeschwester und mit ihr auch einige Veränderungen.

Aber ebenso wie sich die Situation im Bereich der Pflegekräfte geändert hat, so haben sich auch die Strukturen der ehemaligen Einzelstationen geändert. Bis Anfang 1978 wurden die Kranken und Alten in unseren Ortschaften von vielen Einzelstationen versorgt. Diese Einzelstationen waren angegliedert an die jeweilige Kirchengemeinden oder die Freien Evangelischen Gemeinden. In 1978 wurden dann die Einzelstationen zu der "Diakoniestation Wallau" zusammen geschlossen von wo aus nun zentral die Versorgung der Pflegebedürftigen der beiden Großgemeinden Biedenkopf und Breidenbach im "oberen Lahntal" und der drei Großgemeinden Allendorf/Eder, Battenberg und Hatzfeld im "oberen Edertal "geregelt wird.
Im April 1995 trat das Pflegeversicherungsgesetz in Kraft. Von nun an herrschte nach dem Willen des Gesetzgebers im Bereich der Gemeindekrankenpflege ein "freier Pflegemarkt". Die Arbeit der Diakoniestation, die bis dahin in vielen Fällen unentgeltlich getan wurde, sollte nun in Mark und Pfennig (Euro und Cent) mit den Pflegekassen abgerechnet werden. Für uns als Mitarbeiter der Diakoniestation eine ganz neue und befremdende Angelegenheit. Aber auch für viele Bürger und Gemeindeglieder eine oft irritierende und schwer einschätzbare neue Situation.

Bisher war die Arbeit der Gemeindeschwester oder des Gemeindepflegers auch von Spendengeldern mitfinanziert worden, waren diese nun noch notwendig ?

In der Tat ist es so, dass heute der größte Teil unserer Arbeit am Patienten mit den Kranken - und Pflegekassen abgerechnet werden kann. Aber als Diakoniestation ist es uns wichtig, hilfebedürftige Menschen in ihrer Ganzheit zu betreuen. In diesem Zusammenhang gibt es immer wieder Dienste und Aufgaben, die wir mit keiner Kasse abrechnen können. Dazu gehört, einmal mehr Zeit für unsere Patienten zu haben als die Kassen es vorsehen. Zeit zu haben für ein Gespräch oder einen Besuch, für das Lesen eines Bibelverses oder das Sprechen eines Gebetes, für die Begleitung von Sterbenden oder den Besuch von Trauernden, für die Nöte der oft stark belastenden pflegenden Angehörigen. Zeit zu haben für Menschen in besonders belasteten Lebenssituationen.

Um diese Dienste heute, aber auch in der Zukunft tun zu können sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir freuen uns, dass wir durch Ihre Spenden diese Dienste finanzieren konnten.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass es ein Anliegen bleibt, kranke und alte Menschen in unseren Gemeinden über die "Satt- und Sauberpflege" hinaus zu betreuen.
Wir, die Mitarbeiter und der Stationsvorstand der Diakoniestation würden uns freuen, wenn Sie durch Ihre Unterstützung auch weiterhin dazu beitragen, vielleicht sogar in den Förderverein der Diakoniestation eintreten würden. Informationen zur Arbeit der Diakoniestation und zum Förderverein erhalten Sie unter (0 64 61 / 98 49-0).