Verhinderungspflege (§39 SGB XI) Pflegegesetz

Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse auf Antrag die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass der oder die Pflegebedürftige mindestens 6 Monate in eine Pflegestufe eingestuft ist.

Für die Ersatzpflege übernimmt die Pflegekasse bis zu 1.550 € im Kalenderjahr.

Auch ein Abruf zur stundenweisen Leistungserbringung ist möglich:

Nehmen Sie die stundenweise Verhinderungspflege in Anspruch erfolgt ausschließlich eine Anrechnung auf den Höchstbetrag von 1.612,00 €. Für Tage, an denen die Ersatzpflege nicht mindestens 8 Stunden erbracht wird, erfolgt keine Anrechnung auf die Höchstdauer von 42 Tagen im Kalenderjahr. Das Pflegegeld wird bei stundenweiser Inanspruchnahme der Ersatzpflege von weniger als 8 Stunden täglich nicht gekürzt.

Wir bieten Ihnen die Betreuung, die Erbringung individueller Hilfen für die Zeit Ihrer Abwesenheit an. Sie als Pflegeperson können die Zeit für sich nutzen, um sich zu erholen, Termine wahrzunehmen oder einfach einmal Zeit für sich selbst zu haben. Die Verhinderungspflege wird auf Antrag bei der Pflegekasse gewährt.

Neue Regelungen im Pflegestärkungsgesetz ab Januar 2015

Wenn sie die Kurzzeitpflege in diesem Jahr nicht voll in Anspruch genommen haben, können sie 50% der Kurzzeitpflege (= 806,00 €) auch für die Verhinderungspflege verwenden.

 

Sprechen Sie uns an! Wir unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot und helfen bei der Antragstellung.